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ANNUIT COEPTIS

Sprachenstreit der Beamten – Welche Variante ist die richtig?

Der Sprachenstreit geht in die nächste runde und nun schaltet sich auch noch der Bundesrat ein. Die Vorschläge und Begründungen sind wie immer nur die halbe Wahrheit. Der Machtkampf und die Strategien werden immer abstruser. Der Bundesrat stellt nun 3 Varianten in den Raum, mit denen der Sprachenunterricht schweizweit harmonisiert werden soll.

Drei Varianten stehen zur Diskussion:

  • Variante 1 folgt dem Wortlaut der parlamentarischen Initiative der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats. Sie ist auf die Primarstufe beschränkt und legt fest, dass der Unterricht in der zweiten Landessprache spätestens ab dem 5. Primarschuljahr beginnen muss (7. Schuljahr gemäss HarmoS-Zählung).
  • Variante 2 verankert die Lösung des HarmoS-Konkordats auf Gesetzesstufe. Sie legt fest, dass die erste Fremdsprache spätestens ab dem 3. Schuljahr, die zweite Fremdsprache ab dem 5. Schuljahr unterrichtet werden muss. Eine der beiden Sprachen ist gemäss dem Vorschlag eine zweite Landessprache, die andere Sprache ist Englisch.
  • Variante 3 bezweckt die formelle Sicherung der Stellung der zweiten Landessprache. Sie legt lediglich fest, dass der Unterricht in der zweiten Landessprache auf der Primarschulstufe beginnen und bis zum Ende der Sekundarstufe I dauern muss.
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